Die Zwangsvollstreckung ist die Anwendung von staatlicher Gewalt zur Durchsetzung eines privatrechtlichen Anspruchs des Gläubigers gegen einen Schuldner. Die grundlegendste Voraussetzung für die Zwangsvollstreckung ist ein Vollstreckungstitel.
Die Zahlungsunfähigkeit (Insolvenz) bedeutet, dass eine natürliche Person, ein Unternehmen oder ein Staat seine Verbindlichkeiten nicht erfüllen kann. Sie ist gegeben, wenn der Schuldner nicht über genügend Zahlungsmittel verfügt.
Die Zahlungsfähigkeit (Solvenz, Kreditwürdigkeit, Liquidität) bedeutet, dass eine natürliche Person, ein Unternehmen oder ein Staat seine Verbindlichkeiten erfüllen kann.
Der Gerichtsvollzieher erstellt aus den Informationen des Gläubigers, die dieser im Rahmen der Vermögensauskunft angegeben hat, das Vermögensverzeichnis. Es wird beim Zentralen Vollstreckungsgericht hinterlegt. Zur Einsichtnahme befugt sind Gerichtsvollzieher, Vollstreckungsbehörden und weitere staatliche Stellen.
Der Schuldner ist auf Antrag des Gläubigers schon zu Beginn der Beitreibungsmaßnahmen verpflichtet, umfassend Auskunft über seine Vermögensverhältnisse zu geben und dies an Eides statt zu versichern. Dies ist die sog. Vermögensauskunft (früher EV).
Der Schuldner gibt im Rahmen eines Verfahrens zur Zwangsvollstreckung gegenüber dem Gerichtsvollzieher eine Vermögensauskunft ab. Sie dient dazu, den Gläubiger über Vermögensgegenstände in Kenntnis zu setzen, in die er vollstrecken kann.
Ein Schuldner ist eine natürliche oder juristische Person, die aufgrund eines Schuldverhältnisses dem Gläubiger eine Leistung erbringen muss.
Die Ausfallwahrscheinlichkeit bzw. Zahlungsausfallwahrscheinlichkeit zeigt in Prozent an, ob bei einem Unternehmen innerhalb der nächsten 12 Monate mit einem Abfall in die schlechteste Bonitätsklassifizierung bzw. mit Zahlungsausfall zu rechnen ist.